Gemeinsam stark für die Schwächsten: Unsere Unterstützung für das Projekt TIM

Es gibt Momente, in denen Worte kaum ausreichen, um zu beschreiben, was Engagement, Mut und Menschlichkeit wirklich bedeuten. Einer dieser Momente war für uns die Begegnung mit dem ukrainischen Projekt „TIM“ – kurz für „TEAM“. Drei Frauen – Elena, Nadja und Natalia – stehen hinter diesem Namen. Seit über zehn Jahren stellen sie bei Kyjiw in einer kleinen Werkstatt gepolsterte, ergotherapeutische Stützelemente für schwerbehinderte Menschen her. Ehrenamtlich, in Eigenregie, und mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen.

Was für viele nur wie ein Kissen aussieht, ist für andere seit Monaten das erste Mal, dass sie bequemen sitzen können. Ein Keil, ein Zylinder, eine Liegeschale – gefertigt aus Schaumstoff, bezogen mit waschbarem Stoff, liebevoll verpackt. Über 7.000 solcher Elemente hat das Team seit Kriegsausbruch verteilt. Kostenlos. Einfach, weil Hilfe gebraucht wird.

Wir hatten einen Spendenaufruf gestartet, um „TIM“ mit Materialien zu unterstützen. Und wir durften erleben, wie Ihre Solidarität Leben verändert. Dank Ihrer Hilfe konnten hunderte dieser Stützelemente produziert werden. Die Freude, die damit bei den Betroffenen ankommt, lässt sich nicht in Zahlen messen. Wohl aber in Fotos, auf denen Kinder mit den bunten Teilen spielen oder Erwachsene zum ersten Mal wieder schmerzfrei liegen können.

Doch der Krieg macht auch vor solchen Projekten nicht halt. Immer wieder wurde die Werkstatt beschädigt. Der Vorrat an Schaumstoff musste mehrfach evakuiert werden, Helferinnen nähen trotz fehlendem Strom oder Wasser. Eine von ihnen schrieb uns: „Я ненавиджу слово ‚вулик‘. Саме тому, що його початкове значення прекрасне.“ – „Ich hasse das Wort ‚Bienenstock‘, gerade weil es ursprünglich so etwas Schönes bedeutete.“ Und dennoch: TIM lebt weiter. Weil es gebraucht wird.

Unsere Unterstützung war nur ein kleiner Teil in einem großen Geflecht aus Hoffnung, Ausdauer und Kreativität. Aber sie hat geholfen, ganz konkret: Stützelemente konnten produziert, Matratzen geliefert, Verpackungen gekauft, Transportkosten gedeckt und neue Prototypen entwickelt werden.

Das Team TIM hat uns gezeigt, wie Hilfe aussieht, wenn sie nicht aufgibt. Wenn sie weiterarbeitet, auch mit Löchern im Dach. Wenn sie weitermacht, auch nach einem Angriff. Sie fragen nie: „Was bringt es?“, sondern immer nur: „Wem hilft es?“

Wir danken allen, die diesen Weg mit uns gegangen sind. Und wir versprechen: TIM ist nicht allein.